Marbella ist der glamouröseste Ort an der Costa del Sol — und einer der meistmissverstandenen. Viele Erstbesucher erwarten wandfüllende Nachtclubs und protzigen Überfluss. Was sie stattdessen vorfinden, ist eine vielschichtige Stadt mit einer wunderschön erhaltenen maurischen Altstadt, hervorragenden Restaurants, makellosen Stränden und ja — dem außergewöhnlichen Spektakel von Puerto Banús. Dieser Guide zeigt Ihnen genau, wohin Sie gehen, wo Sie essen und wie Sie vom Flughafen Malaga dorthin gelangen.
Marbella liegt etwa 60 km vom Flughafen Malaga (AGP) entfernt — eine Fahrt von 45–55 Minuten über die Autobahn AP-7. Die bequemste, zuverlässigste und für Gruppen kosteneffizienteste Option ist ein privater Transfer vom Flughafen Malaga nach Marbella. Mit Malaga VIP Transfers werden Sie in der Ankunftshalle empfangen und in einem Premium-Mercedes-Benz-Fahrzeug direkt zu Ihrem Hotel oder Ihrer Villa gefahren. Festpreise ab €110 pro Fahrzeug. Für größere Gruppen bietet die Mercedes V-Klasse Platz für bis zu 7 Passagiere — oder ein Mercedes-Kleinbus (bis zu 19) und ein Luxus-Reisebus (bis zu 30) für größere Gesellschaften.
Alternativ verkehrt der Bus M-221 vom Flughafen zum Busbahnhof Marbella in etwa 90–120 Minuten für rund €6–8 pro Person, oder Sie nehmen ein Taxi vom Taxistand des Flughafens für €90–130 über Taxameter.
Das historische Herz Marbellas ist eine der größten Überraschungen der Costa del Sol. Schmale, weiß getünchte Gassen, überhängt von blühender Bougainvillea, führen zur Plaza de los Naranjos (Orangenplatz) — einem wunderschönen Platz aus dem 15. Jahrhundert, ideal für den Morgenkaffee oder einen Abenddrink. Die Altstadt ist größtenteils autofrei, leicht zu Fuß zu erkunden und gesäumt von exzellenten traditionellen Tapas-Bars. Verpassen Sie nicht die Kirche Unserer Lieben Frau der Menschwerdung am Hauptplatz.
Der Küstenabschnitt zwischen Marbella und Puerto Banús ist als Golden Mile bekannt — Heimat einiger der legendärsten Luxushotels Europas, darunter das Marbella Club und das Puente Romano. Der Strand hier ist makellos, die Chiringuitos (Strandrestaurants) sind exzellent, und das Leute-Beobachten ist außergewöhnlich.
Puerto Banús ist Marbellas Yachthafen — und einer der außergewöhnlichsten Häfen der Welt. Superyachten im Wert von zig Millionen säumen die Kaimauer, Ferraris rollen die Hauptstraße entlang, Designer-Boutiquen (Gucci, Versace, Louis Vuitton) stehen neben Strandbars, die eiskalten Fino-Sherry servieren. Puerto Banús spaltet die Meinungen — manche finden es aufregend, andere überwältigend — doch als einmaliges Spektakel sollte man es sich nicht entgehen lassen.
Tipp für Erstbesucher: Marbellas Restaurantszene ist ab 21 Uhr am besten. Wer wie viele Nordeuropäer bereits um 19:30 Uhr erscheint, isst allein in einem leeren Restaurant. Gewöhnen Sie sich an die spanischen Essenszeiten für die beste Atmosphäre und den besten Service.
Marbellas Strände erstrecken sich über die gesamte Küste und unterscheiden sich stark im Charakter:
Privat, Tür zu Tür, vom Flughafen Malaga zu jedem Hotel in Marbella.