Puerto Banús ist einer der berühmtesten — und meistfotografierten — Yachthäfen der Welt. Superyachten im Wert von zig Millionen, Ferraris, die am Hafen entlangrollen, Beach Clubs, in denen eine Sonnenliege €200 kosten kann, und Designer-Boutiquen, die doppelt so viel verlangen wie zu Hause. Es ist außergewöhnlich. Es steckt aber auch voller Touristenfallen. Dieser ehrliche Guide trennt, was wirklich Ihre Zeit wert ist, von dem, was Sie getrost auslassen können.
Flughafen Malaga nach Puerto Banús sind rund 58 km über die Autobahn AP-7 — eine Fahrt von 45–55 Minuten. Puerto Banús liegt innerhalb der Gemeinde Marbella, etwa 8 km westlich vom Zentrum Marbellas. Mit Malaga VIP Transfers kostet ein privater Transfer vom Flughafen Malaga nach Puerto Banús ab €115 — Tür zu Tür mit persönlichem Empfang in der Ankunftshalle. Reguläre Flughafentaxis berechnen meist €100–130 über Taxameter. Der Bus M-221 (€6–8) braucht über 90 Minuten und hält am Busbahnhof Marbella, von wo aus Puerto Banús eine 15-minütige Taxifahrt oder ein 30-minütiger Spaziergang entfernt ist.
Puerto Banús ist ein eigens erbauter Luxusyachthafen, in den 1970er-Jahren vom Bauunternehmer José Banús entworfen, der Francisco Franco zur Eröffnung einlud. Die ursprüngliche Vision — Marbellas Antwort auf Monaco — wurde mit einigem Erfolg umgesetzt. Im Hafen liegen Hunderte privater Yachten und Superyachten vor Anker, die Uferpromenade ist von Restaurants und Bars gesäumt, und in den Straßen dahinter findet sich eine echte Ansammlung von Luxusgeschäften.
Was es nicht ist: eine authentische spanische Stadt. Puerto Banús ist fast ausschließlich auf Touristen und Auswanderer ausgerichtet, und die Preise spiegeln das wider. Das „spanische Erlebnis" ist hier durch Jahrzehnte internationalen Geldes gefiltert.
Der Yachthafen selbst ist kostenlos begehbar und ein spektakulärer Anblick. Die Boote reichen von schlichten Segelyachten bis zu Superyachten in der Größe von Kreuzfahrtschiffen. Am schönsten ist ein Spaziergang am frühen Abend (19–20 Uhr), wenn die Yachten beleuchtet sind und die Kaimauer am glamourösesten wirkt. Ein Kaffee in einem der Cafés am Hafen kostet €3–5 — für die Aussicht durchaus angemessen.
Wer das Nachtleben von Puerto Banús erleben möchte, findet in Tibu (einem der ältesten Clubs im Hafen) und Zar (der neueren Prestige-Adresse) die wahren Locations. Rechnen Sie mit Eintritt ab €20, Getränken ab €20 und einem Publikum aus Profifußballern, Reality-TV-Stars und wohlhabenden Touristen aus ganz Europa. Nicht für jeden geeignet, aber in Größe und Inszenierung wirklich spektakulär.
Der Ocean Club und Nikki Beach nahe Puerto Banús sind echte Beach Clubs von Weltklasse. Eine Sonnenliege kostet meist €60–100, oft inklusive Essens- und Getränke-Guthaben. Pools, Soundsystem und Service sind außergewöhnlich. Wer das volle Puerto-Banús-Erlebnis tagsüber sucht, ist hier genau richtig.
Tipp: Puerto Banús entfaltet seine Atmosphäre am besten abends. Planen Sie einen Sundowner in einem Hafencafé ein (19–20 Uhr), spazieren Sie durch den Yachthafen und essen Sie spät zu Abend — entweder im Hafen oder in der nahegelegenen Altstadt von Marbella. Tagsüber lohnt sich am ehesten ein Besuch in den Beach Clubs.
Ab €115. Festpreis, persönlicher Empfang, Premium-Mercedes-Fahrzeuge.